150 Bäume von der Sparkasse Feldkirchen für die Diakonie

150 Bäume von der Sparkasse Feldkirchen für die Diakonie

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V. li.: Stefan Sabitzer (Sparkasse Feldkirchen), Walter Pansi (Wirtschaftsdirektor Diakonie de La Tour), Susanne Prentner-Vitek (Personaldirektorin Diakonie de La Tour) Gerhard Schreilechner (Sparkasse Feldkirchen) Gärtnermeister Georg Novak bei der Baumpflanzung im Staberweg in Waiern. Foto: Manfred Schusser

Sowohl die Diakonie de La Tour als auch die Sparkasse Feldkirchen feiern heuer ihr 150-Jahr-Jubiläum. Beide eint auch eine tiefe Partnerschaft – und das seit eineinhalb Jahrhunderten. Sinnbildlich wächst und wurzelt diese nun weiter – in 150 Bäumen, welche die Sparkasse der Diakonie schenkte. Viel Freude hat das Diakonie-Team mit den fruchttragenden Obstbäumen und will im nächsten Jahr einen eigenen Sparkassen-Obstsalat kreieren.

Nachhaltigen Fruchtgenuss haben Gerhard Schreilechner und Stefan Sabitzer von der Sparkasse Feldkirchen in die Diakonie de La Tour gebracht. Einer von gesamt 150 Bäumen und Sträuchern, die im Jubiläumsjahr an die Diakonie und der Sparkasse gespendet werden, wächst ab sofort in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen im Staberweg., „Das ist gelebte Nachhaltigkeit“, so Walter Pansi, Wirtschaftsdirektor der Diakonie de La Tour, denn wir sind seit 150 Jahren mit der Sparkasse Feldkirchen gemeinsam am Weg. Schön, dass wir diese nachhaltige Verbindung so zum Ausdruck bringen können.

Ideale Plfanzzeit

Momentan ist ideale Pflanzzeit und Gärtnermeister Georg Novak ist in vielen Einrichtungen der Diakonie unterwegs um Schatten- und Obstbäume sowie Beerensträucher zu pflanzen. „In ein paar Jahren wird es sicher einen eigenen Sparkassen-Obstsalat geben“, freut sich Susanne Prentner-Vitek, Personaldirektorin der Diakonie de La Tour, auf den zu erwarteten Fruchtgenuss. „Wir möchten uns bei der Sparkasse Feldkirchen herzlich für die Unterstützung über 1 ½ Jahrhunderte bedanken – das ist wohl eine einzigartige Partnerschaft,“ so die Beiden.

Arbeiteten mit

Handangelegt beim Pflanzen haben auch Gerhard Schreilechner und Stefan Sabitzer von der Sparkasse Feldkirchen. „In einer guten Beziehung heißt es auch einmal Danke zu sagen“, freut sich Gerhard Schreilechner, Marketingleiter der Sparkasse Feldkirchen. „Das Besondere an unserer 150-jährigen Partnerschaft mit der Diakonie de La Tour ist, dass wir den Gedanken der Gemeinnützigkeit teilen, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Diese Baumspende ist nicht nur ein Zeichen unserer Wertschätzung, sondern auch der Nährboden für unsere zukünftige Gemeinsamkeit.“

Zum Hintergrund

Das Besondere der beiden Institutionen ist die 150 Jahre Partnerschaft im Sinne der Menschen und des Wohlstandes der Region. Pfarrer Ernst Schwarz kam 1871 nach Waiern und sah verarmte Buben und Mädchen in dürftigen Behausungen. Im Pfarrhaus wurde ein sogenanntes „Kinderhilfswerk“ eingerichtet und im heutigen Haus „Abendruh“ wurden Räumlichkeiten für Schulbildung geschaffen. Zum selben Zeitpunkt wurde vom Leiter der Steueraufsichtsstelle Josef Domenig und Bezirksrichter August Neckermann mit 31 „Menschenfreunden“ die Sparkasse Feldkirchen gegründet und ein „Reservefonds“ als Basis für Zuwendungen zur Bekämpfung von Armut eingerichtet. Die Sparkasse hat den Bedarf und die Notwendigkeit der Maßnahmen der Diakonie in der Gründungsphase sofort erkannt und ab diesem Zeitpunkt begannen die finanziellen Unterstützungen, ansteigend in Summe und Zahl der Empfänger – für die Kinderrettungsanstalt, arme Schulkinder (Bekleidung, Heilserum) und für eine sogenannte „Suppenanstalt“ zur Linderung des Hungers der Menschen vor Ort. „Die Sparkasse Feldkirchen war einer der ersten Unterstützerinnen der Diakonie in Waiern. Durch ihre Spende konnte die Arbeit abgesichert werden, auch die einzelnen sozialen Einrichtungen wurde durch die Sparkasse unterstützt. Wir sind also nicht nur gleich alt, sondern wir gehen seit 150 Jahren teile des Weges gemeinsam“, erzählt Rektorin Astrid Körner, „und auch dafür möchten wir uns herzlich bedanken.“

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